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Verzichtserklärung nach einem Unfall - Musterformular

Letzte Version
Formate
Word und PDF
Umfang
ca. 3 Seiten

Über dieses Dokument

Mit einer Verzichtserklärung nach einem Unfall erklärt eine Beteiligte oder ein Beteiligter, auf weitere Ansprüche aus dem Unfall zu verzichten, etwa nachdem eine Einigung erzielt wurde. Solche Erklärungen sollten mit Bedacht abgegeben werden, da sie weitreichende Folgen haben.

Vereinbarung nach deutschem Recht, mit der Unfallverursacher und Geschädigter einen Verkehrsunfall mit einer einmaligen Entschädigungssumme außergerichtlich regulieren; der Geschädigte verzichtet auf weitergehende Ansprüche. Zahlung bar oder per Überweisung, wahlweise mit Verzicht auf die Meldung bei den Versicherern und mit Gerichtsstandsvereinbarung.

Diese Vorlage hilft Ihnen, die Erklärung klar zu formulieren. Nachfolgend erklären wir, worauf besonders zu achten ist, was hineingehört und wie Sie das Dokument ausfüllen und herunterladen.

Wozu dient die Verzichtserklärung?

Mit der Erklärung soll eine Angelegenheit nach einem Unfall einvernehmlich abgeschlossen werden, indem auf weitere Ansprüche verzichtet wird. Sie wird häufig im Zusammenhang mit einer Einigung abgegeben.

Ein Verzicht kann bedeuten, dass später keine weiteren Forderungen mehr geltend gemacht werden können. Daher ist Vorsicht geboten.

Welche Angaben gehören hinein?

  • die Bezeichnung der Beteiligten,
  • den Bezug auf den Unfall mit Datum,
  • den Umfang des Verzichts,
  • etwaige Gegenleistungen oder Vereinbarungen,
  • Ort, Datum und Unterschrift.

Worauf sollten Sie achten?

Ein Verzicht kann dazu führen, dass später keine weiteren Ansprüche mehr geltend gemacht werden können, auch wenn sich Folgeschäden erst später zeigen. Prüfen Sie daher genau, ob ein Verzicht sinnvoll ist.

Bei Personenschäden ist besondere Vorsicht geboten. Vor Abgabe einer Verzichtserklärung ist fachkundiger Rat dringend zu empfehlen.

So füllen Sie die Vorlage aus

  • Tragen Sie die Beteiligten und den Umfang des Verzichts ein.
  • Prüfen Sie die Vorschau sorgfältig.
  • Laden Sie das Dokument als Word- und PDF-Datei herunter.
  • Überlegen Sie genau, bevor Sie die Erklärung abgeben.

Häufige Fragen

Was bewirkt eine Verzichtserklärung?

Ein Verzicht kann dazu führen, dass später keine weiteren Ansprüche mehr geltend gemacht werden können. Daher sollte er gut überlegt sein.

Sollte ich bei Personenschäden vorsichtig sein?

Ja. Bei Personenschäden können sich Folgen erst später zeigen. Vor einem Verzicht ist hier besondere Vorsicht und fachkundiger Rat geboten.

Kann ein Verzicht begrenzt werden?

Ja. Der Umfang des Verzichts sollte genau festgelegt werden, etwa auf bestimmte Ansprüche. Eine klare Beschreibung ist wichtig.

Inhalt wird regelmäßig überprüft, damit er verständlich und aktuell bleibt.

Dokumentvorschau

Unfallbestätigung und außergerichtliche Schadensregulierung mit Verzichtserklärung

– Vereinbarung über die einvernehmliche Regulierung eines Verkehrsunfallschadens –

zwischen

________

________

Telefonnummer: ________

Personalausweis-Nr.: ________

Amtliches Kennzeichen des Fahrzeugs: ________

– nachfolgend „Unfallverursacher“ genannt –

und

________

________

Telefonnummer: ________

Personalausweis-Nr.: ________

Amtliches Kennzeichen des Fahrzeugs: ________

– nachfolgend „Geschädigter“ genannt –

– Unfallverursacher und Geschädigter nachfolgend gemeinsam auch „Parteien“ genannt –

Präambel

Am ________ um ________ Uhr ereignete sich an der Örtlichkeit ________ ein Verkehrsunfall unter Beteiligung der vorbezeichneten Fahrzeuge (nachfolgend „Unfallereignis“). Die Parteien sind sich über den Hergang des Unfallereignisses einig und beabsichtigen, den hieraus entstandenen Schaden ohne Inanspruchnahme der Gerichte und der Versicherer im Wege einer gütlichen Einigung abschließend zu regeln. Vor diesem Hintergrund schließen die Parteien am ________ die nachfolgende Vereinbarung:

§ 1 Anerkenntnis und Gegenstand der Vereinbarung

(1) Der Unfallverursacher erkennt an, das vorstehend bezeichnete Unfallereignis und den daraus dem Geschädigten entstandenen Schaden allein verursacht und zu vertreten zu haben.

(2) Gegenstand dieser Vereinbarung ist die abschließende, außergerichtliche Regulierung sämtlicher dem Geschädigten aus dem Unfallereignis erwachsenen und erwachsenden Ansprüche.

§ 2 Entschädigungssumme und Zahlungsmodalitäten

(1) Zur abschließenden Regulierung sämtlicher Schäden aus dem Unfallereignis zahlt der Unfallverursacher an den Geschädigten eine einmalige Entschädigung in Höhe von ________ EUR (in Worten: ________ Euro).

(2) Die Zahlung der nach Absatz 1 vereinbarten Entschädigungssumme erfolgt innerhalb von sieben (7) Werktagen nach Unterzeichnung dieser Vereinbarung. Die Zahlung erfolgt nach Wahl gemäß dem nachstehend Markierten:

________ (z. B. in bar gegen Quittung / durch Überweisung auf das folgende Konto: ________).

(3) Maßgeblich für die Rechtzeitigkeit der Zahlung ist bei Barzahlung die Übergabe des Betrages, im Übrigen der Eingang des Betrages auf dem angegebenen Konto.

§ 3 Abgeltungs- und Verzichtserklärung

(1) Mit vollständiger Zahlung der in § 2 vereinbarten Entschädigungssumme sind sämtliche dem Geschädigten gegen den Unfallverursacher aus oder im Zusammenhang mit dem Unfallereignis zustehenden Ansprüche vollständig und endgültig abgegolten.

(3) Der Verzicht nach Absatz 2 erstreckt sich nicht auf solche Personen- oder Folgeschäden, die im Zeitpunkt des Abschlusses dieser Vereinbarung nicht erkennbar waren und nach allgemeiner ärztlicher Erfahrung auch nicht vorhersehbar waren; insoweit bleiben die gesetzlichen Ansprüche des Geschädigten unberührt.

(4) Die Parteien sind sich einig, dass mit Erfüllung dieser Vereinbarung das streitige bzw. zweifelhafte Rechtsverhältnis im Wege gegenseitigen Nachgebens im Sinne eines Vergleichs nach § 779 BGB abschließend beigelegt ist.

§ 4 Verzicht auf Meldung gegenüber den Versicherern

(1) Die Parteien vereinbaren übereinstimmend, das Unfallereignis nicht gegenüber den nachfolgend bezeichneten Versicherern anzuzeigen:

________.

(2) Den Parteien ist bekannt, dass diese interne Vereinbarung die etwaigen vertraglichen Anzeige- und Mitwirkungsobliegenheiten gegenüber ihren jeweiligen Versicherern nicht aufhebt und Direktansprüche Dritter gegen den Haftpflichtversicherer (§ 115 VVG) unberührt lässt. Etwaige hieraus resultierende nachteilige Folgen tragen die Parteien jeweils im eigenen Verhältnis zu ihrem Versicherer selbst.

§ 5 Schlussbestimmungen

(1) Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen und Ergänzungen dieser Vereinbarung bedürfen der Schriftform; dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses.

(3) Diese Vereinbarung unterliegt dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Erfüllungsort und – soweit gesetzlich zulässig – Gerichtsstand ist ________.

(4) Jede Partei erhält ein von beiden Parteien unterzeichnetes Original dieser Vereinbarung.

Die Parteien nehmen diese Vereinbarung an und bestätigen dies durch Leistung ihrer Unterschriften:



______________________

Ort, Datum




______________________

Unterschrift Unfallverursacher




______________________

Ort, Datum




______________________

Unterschrift Geschädigter

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