Schuldanerkenntnis Verkehrsunfall - Musterformular

Für die Verwendung in Deutschland konzipiert

Mit einem Schuldanerkenntnis nach einem Verkehrsunfall hält der Verursacher fest, dass und in welchem Umfang er für den Unfall einstehen will. Solche Erklärungen sollten mit Bedacht abgegeben werden, da sie erhebliche Folgen haben können.

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Diese Vorlage hilft Ihnen, den Vorgang sachlich zu dokumentieren. Nachfolgend erklären wir, worauf besonders zu achten ist, was hineingehört und wie Sie das Dokument ausfüllen und herunterladen.

Worum geht es nach einem Unfall?

Nach einem Verkehrsunfall ist es wichtig, den Hergang sachlich zu dokumentieren. Ein Schuldanerkenntnis kann den Unfallhergang und die Verantwortung festhalten.

Solche Erklärungen können weitreichende Folgen haben, etwa für die Regulierung durch Versicherungen. Sie sollten daher mit Bedacht abgegeben werden.

Was sollte festgehalten werden?

Worauf sollten Sie achten?

Ein vorschnelles Schuldanerkenntnis kann nachteilig sein, da der genaue Hergang und die Verantwortung oft erst später geklärt werden können. Halten Sie zunächst die Tatsachen sachlich fest.

Informieren Sie Ihre Versicherung und überlegen Sie genau, bevor Sie eine Schuld anerkennen. Bei Unsicherheit ist fachkundiger Rat dringend zu empfehlen.

So füllen Sie die Vorlage aus

Häufige Fragen

Sollte ich am Unfallort sofort eine Schuld anerkennen?

Ein vorschnelles Schuldanerkenntnis kann nachteilig sein. Halten Sie zunächst die Tatsachen sachlich fest und überlegen Sie genau, bevor Sie eine Schuld anerkennen.

Welche Angaben sind nach einem Unfall wichtig?

Wichtig sind die Beteiligten, die Fahrzeuge, Ort und Zeit, eine sachliche Schilderung des Hergangs sowie Angaben zu Schäden und Zeugen.

Sollte ich die Versicherung informieren?

Ja. Informieren Sie Ihre Versicherung über den Unfall. Bei Unsicherheit über die Verantwortung ist fachkundiger Rat hilfreich.

Inhalt wird regelmäßig überprüft, damit er verständlich und aktuell bleibt.

Dokumentvorschau

________

SCHULDANERKENNTNIS

betreffend den Verkehrsunfall vom ________

(deklaratorisches Schuldanerkenntnis i.S.d. §§ 780, 781 BGB)


Die nachstehende Erklärung gebe ich, der Unterzeichnende, als Verursacher des nachfolgend bezeichneten Verkehrsunfalls rechtsverbindlich ab.

§ 1 Beteiligte und Fahrzeuge

(1) Geschädigter:

Name, Vorname: ________
Anschrift: ________

Fahrzeughersteller/-marke: ________
Amtliches Kennzeichen: ________

(2) Erklärender (Unfallverursacher):

Name, Vorname: ________
Anschrift: ________

Fahrzeughersteller/-marke: ________
Amtliches Kennzeichen: ________
Kfz-Haftpflichtversicherung: ________
Versicherungsschein-/Schadennummer: ________

§ 2 Angaben zum Unfallereignis

Unfalldatum: ________
Unfalluhrzeit: ________
Unfallort: ________
Zeuge(n): ________
Polizeiliche Aufnahme des Unfalls: Ja – Aktenzeichen: ________

§ 3 Unfallhergang

Der Unfall hat sich nach meiner eigenen Schilderung wie folgt ereignet:

________

§ 4 Anerkenntnis der Verantwortlichkeit

(1) Ich erkenne hiermit ausdrücklich an, dass der vorbezeichnete Verkehrsunfall vom ________ allein auf mein schuldhaftes – zumindest fahrlässiges (§ 276 BGB) – Fehlverhalten als Führer und Halter meines Fahrzeugs zurückzuführen ist.

(2) Ich erkenne meine Haftung dem Grunde nach an (§§ 7, 18 StVG, § 823 BGB).

§ 5 Verpflichtung zum Schadensersatz

(1) Ich verpflichte mich hiermit, sämtliche kausal auf das in § 2 genannte Unfallereignis zurückzuführenden materiellen und immateriellen Schäden dem Geschädigten in vollem Umfang zu ersetzen (§§ 249 ff. BGB).

(3) Die Regulierung des Schadens erfolgt entweder durch mich persönlich oder über die in § 1 Abs. 2 bezeichnete Kfz-Haftpflichtversicherung. Eine Regulierung durch den Haftpflichtversicherer befreit mich nur insoweit, als der Schaden tatsächlich ausgeglichen wird.

§ 6 Rechtsnatur und Freiwilligkeit der Erklärung

(1) Dieses Schuldanerkenntnis erfolgt freiwillig, ohne Zwang und nach reiflicher Überlegung. Mir ist bewusst, dass ich mit dieser Erklärung die volle Haftung für den entstandenen Schaden anerkenne und mir bekannte Einwendungen ausschließe.

(2) Mir ist bekannt, dass es sich um ein anerkennendes Schuldverhältnis handelt und dass diese Erklärung im Streitfall als Beweismittel verwendet werden kann.

§ 7 Schlussbestimmungen

(2) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

(3) Ich bestätige mit meiner Unterschrift, dass ich die vorstehenden Angaben wahrheitsgemäß gemacht und den Inhalt dieser Erklärung vollständig verstanden habe.



Ort, Datum: ________


____________________________
Unterschrift des Erklärenden: ________

Die von Ihnen ausgefüllten Felder werden live in das Dokument eingefügt. Diese Vorlage dient nur als allgemeine Orientierung - keine Rechtsberatung.