Diese Vorlage hilft Ihnen, die Schiedsvereinbarung klar zu formulieren. Nachfolgend erklären wir, wofür sie dient, worauf zu achten ist und wie Sie das Dokument ausfüllen und herunterladen.
Was ist eine Schiedsvereinbarung?
Mit einer Schiedsvereinbarung entscheiden die Parteien, Streitigkeiten einem Schiedsgericht zu unterwerfen. Das Schiedsverfahren ist eine Alternative zum Verfahren vor den staatlichen Gerichten.
Sie legt fest, welche Streitigkeiten erfasst sind und nach welchen Regeln das Schiedsverfahren abläuft.
Welche Punkte sollte sie regeln?
- die Bezeichnung der Parteien,
- den Umfang der erfassten Streitigkeiten,
- die Zusammensetzung des Schiedsgerichts,
- den Ort und die Sprache des Verfahrens,
- die anzuwendenden Verfahrensregeln.
Worauf sollten Sie achten?
Eine Schiedsvereinbarung schließt in der Regel den Weg zu den staatlichen Gerichten aus. Bedenken Sie die Tragweite dieser Entscheidung, bevor Sie sie treffen.
Für die Wirksamkeit gelten besondere Anforderungen, die vom Einzelfall abhängen und sich ändern können. Bei wichtigen Verträgen ist fachkundiger Rat dringend zu empfehlen.
So füllen Sie die Vorlage aus
- Tragen Sie die Parteien und den Umfang ein.
- Prüfen Sie die Vorschau.
- Laden Sie die Vereinbarung als Word- und PDF-Datei herunter.
- Lassen Sie sie von beiden Seiten unterschreiben.
Häufige Fragen
Schließt die Schiedsvereinbarung den Gerichtsweg aus?
In der Regel ja. Mit einer wirksamen Schiedsvereinbarung werden die erfassten Streitigkeiten dem Schiedsgericht statt den staatlichen Gerichten zugewiesen.
Welche Vorteile hat ein Schiedsverfahren?
Ein Schiedsverfahren kann etwa vertraulicher oder flexibler sein. Ob es im Einzelfall vorteilhaft ist, hängt von den Umständen ab.
Bestehen besondere Formanforderungen?
Für die Wirksamkeit einer Schiedsvereinbarung gelten besondere Anforderungen. Diese sollten beachtet werden, weshalb fachkundiger Rat sinnvoll ist.
Inhalt wird regelmäßig überprüft, damit er verständlich und aktuell bleibt.