Diese Vorlage hilft Ihnen, die Vollmacht und ihren Umfang festzulegen. Nachfolgend erklären wir, wofür sie dient, worauf zu achten ist und wie Sie das Dokument ausfüllen und herunterladen.
Was ist eine postmortale Vollmacht?
Eine postmortale Vollmacht gilt erst über den Tod des Vollmachtgebers hinaus oder ab dem Todesfall. Sie ermöglicht es der bevollmächtigten Person, nach dem Tod bestimmte Angelegenheiten zu regeln.
Sie kann den Hinterbliebenen helfen, dringende Dinge zu erledigen, bevor die Erbenstellung nachgewiesen ist.
Welche Punkte sollte die Vollmacht regeln?
- die Bezeichnung von Vollmachtgeber und Bevollmächtigtem,
- den Umfang der Befugnisse nach dem Tod,
- etwaige Beschränkungen,
- Hinweise zur Geltung gegenüber Dritten,
- Ort, Datum und Unterschrift.
Worauf sollten Sie achten?
Legen Sie genau fest, welche Angelegenheiten die bevollmächtigte Person regeln darf. Bedenken Sie, dass die Erben die Vollmacht unter Umständen widerrufen können.
Da die Wirkungen einer postmortalen Vollmacht vom Einzelfall abhängen und sich Regelungen ändern können, ist eine fachkundige Beratung sinnvoll.
So füllen Sie die Vorlage aus
- Tragen Sie die Beteiligten und den Umfang der Vollmacht ein.
- Prüfen Sie die Vorschau.
- Laden Sie das Dokument als Word- und PDF-Datei herunter.
- Unterschreiben Sie die Vollmacht und bewahren Sie sie zugänglich auf.
Häufige Fragen
Wann gilt eine postmortale Vollmacht?
Sie ist darauf ausgerichtet, über den Tod hinaus oder ab dem Todesfall zu gelten, sodass die bevollmächtigte Person bestimmte Angelegenheiten regeln kann.
Können die Erben die Vollmacht widerrufen?
Das ist unter Umständen möglich. Die Erben treten in die Stellung des Verstorbenen ein und können Einfluss auf die Vollmacht haben.
Ersetzt die Vollmacht den Nachweis der Erbenstellung?
Nicht unbedingt. Für bestimmte Angelegenheiten kann zusätzlich ein Nachweis der Erbenstellung erforderlich sein.
Inhalt wird regelmäßig überprüft, damit er verständlich und aktuell bleibt.