Gewinnbeteiligung - Arbeitsrecht - Musterformular

Gültig in Deutschland

Mit einer Vereinbarung ueber eine Gewinnbeteiligung beteiligt ein Arbeitgeber einen Arbeitnehmer am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens. Eine solche Beteiligung kann die Motivation foerdern und Mitarbeiter staerker an den Betrieb binden.

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So funktioniert's

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Diese Vorlage hilft Ihnen, die Bedingungen der Beteiligung klar festzuhalten. Nachfolgend erklaeren wir, wofuer eine Gewinnbeteiligung dient, worauf zu achten ist und wie Sie das Dokument ausfuellen und herunterladen.

Was ist eine Gewinnbeteiligung?

Bei einer Gewinnbeteiligung erhaelt der Arbeitnehmer zusaetzlich zu seinem Gehalt einen Anteil, der sich nach dem Erfolg des Unternehmens richtet. Die Beteiligung knuepft also an wirtschaftliche Kennzahlen an.

Die Vereinbarung legt fest, wie sich die Beteiligung berechnet und unter welchen Voraussetzungen sie ausgezahlt wird.

Welche Punkte sollte sie regeln?

Worauf sollten Sie achten?

Legen Sie die Berechnungsgrundlage klar und nachvollziehbar fest, damit die Beteiligung transparent ist. Klaeren Sie, was bei unterjaehrigem Eintritt oder Ausscheiden gilt.

Steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Aspekte koennen eine Rolle spielen und sich aendern. Bei der Gestaltung ist fachkundiger Rat sinnvoll.

So fuellen Sie die Vorlage aus

Haeufige Fragen

Wie wird die Gewinnbeteiligung berechnet?

Die Berechnung richtet sich nach der vereinbarten Bemessungsgrundlage. Diese sollte klar und nachvollziehbar festgelegt werden.

Was gilt bei unterjaehrigem Ausscheiden?

Es ist sinnvoll, hierzu eine Regelung zu treffen, etwa eine anteilige Beteiligung. So werden spaetere Unklarheiten vermieden.

Ist die Beteiligung steuer- und abgabenpflichtig?

Eine Gewinnbeteiligung kann steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Folgen haben. Pruefen Sie die aktuellen Regelungen oder holen Sie Rat ein.

Inhalt wird regelmaessig ueberprueft, damit er verstaendlich und aktuell bleibt.

Dokumentvorschau

Vereinbarung über eine Gewinnbeteiligung


Zwischen

________

- nachfolgend Arbeitgeber genannt -

und


________

- nachfolgend Arbeitnehmer genannt -


wird folgende Gewinnbeteiligung vereinbart:


Neben dem laufenden Gehalt erhält der Arbeitnehmer ________ einmal jährlich eine Gewinnbeteiligung (Tantieme), solange die wirtschaftlichen Verhältnisse des Unternehmens sich nicht verschlechtern und dies zulassen, nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen:


1. Tantiemeberechnung

1. Bemessungsgrundlage der Tantiemeberechnung ist der vorläufige Jahresüberschuss (nach Gewerbesteuer), soweit er einen Grundbetrag von ________ EUR übersteigt. Maßgeblich ist der Umsatz ab dem ________. Der Grundbetrag ist nicht tantiemepflichtig.

2. Nicht tantiemepflichtig ist weiter der Ertrag aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens, und zwar auch dann nicht, wenn der Ertrag hieraus in eine steuerfreie Rücklage eingestellt und diese Rücklage später übertragen oder aufgelöst wird.

3. Soweit der vorläufige handelsrechtliche Jahresüberschuss durch die Bildung von freien Rücklagen oder Zuführung bestehender freier Rücklagen gemindert worden ist, ist dieser Betrag dem vorläufigen Jahresüberschuss, ggf. nach Gewerbesteuer, wieder hinzuzurechnen.

4. Soweit der vorläufige Jahresüberschuss durch die Auflösung von freien Rücklagen erhöht worden ist, ist die Bemessungsgrundlage für die Tantieme um diesen Betrag zu kürzen.

5. Der Arbeitnehmer erhält ________ % des Jahresüberschusses, höchstens aber einen Betrag in Höhe von ________ EUR.

6. Spätere Änderungen des Jahresüberschusses haben auf die Höhe der Tantieme keinen Einfluss, wobei es auf den Grund für die Änderung nicht ankommt.


2. Fälligkeit

Die Tantieme wird am Ende des Monats fällig, der auf denjenigen Monat folgt, in dem die Bilanz nach den gesetzlichen und gesellschaftsrechtlichen Regelungen festgestellt ist bzw. festzustellen ist.


3. Abschlagszahlungen

Das Unternehmen kann - ohne Anerkennung einer Rechtspflicht - auf die voraussichtliche Tantieme Abschlagszahlungen leisten.


4. Arbeitsunfähigkeit

Im Fall der Erkrankung des tantiemeberechtigten Arbeitnehmers mindert sich die Tantieme für jeden vollen Monat, für den kein Anspruch auf Arbeitsentgelt bzw. Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall besteht, um 1/12.


5. Ruhen des Arbeitsverhältnisses

Ruht das Arbeitsverhältnis im Geschäftsjahr zeitweise aufgrund unbezahlten Urlaubs des tantiemeberechtigten Arbeitnehmers oder aus sonstigen Gründen (z. B. Elternzeit), wird die Tantieme für den gesamten Ruhezeitraum anteilig gekürzt.


6. Beendigung des Arbeitsverhältnisses


7. Laufzeit der Tantiemeregelung, Kündigung

Die Tantiemeregelung gilt zunächst für den Zeitraum bis zum ________. Sie verlängert sich um jeweils ________, wenn sie nicht von der Geschäftsführung gegenüber dem Arbeitnehmer mit einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Wirtschaftsjahrs gekündigt wird. Die Kündigung hat schriftlich zu erfolgen. Auf das Schriftformerfordernis kann nicht verzichtet werden. Eine Nichtbeachtung führt zur Unwirksamkeit entsprechender Regelungen. Ausgenommen hiervon sind Individualvereinbarungen i. S. d. § 305b BGB.


8. Ausschluss des Anspruchs

Dem tantiemeberechtigten Arbeitnehmer ist bekannt, dass er keinen Anspruch auf die Tantieme für die Zeit nach einer Kündigung hat, wenn das Unternehmen von dem Kündigungsrecht Gebrauch macht.





..................................................

Ort, Datum





..................................................

Arbeitgeber





..................................................

Arbeitnehmer

Die von Ihnen ausgefüllten Felder werden live in das Dokument eingefügt. Diese Vorlage dient nur als allgemeine Orientierung - keine Rechtsberatung.