Mietbürgschaft - Vorlage Musterformular zum Ausfüllen

Für die Verwendung in Deutschland konzipiert

Mit einer Mietbürgschaft verpflichtet sich ein Bürge gegenüber dem Vermieter, für Verpflichtungen aus dem Mietverhältnis einzustehen, falls der Mieter diese nicht erfüllt. Sie dient dem Vermieter als zusätzliche Sicherheit.

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Diese Vorlage hilft Ihnen, die Bürgschaft klar festzuhalten. Nachfolgend erklären wir, wofür sie dient, worauf zu achten ist und wie Sie das Dokument ausfüllen und herunterladen.

Was ist eine Mietbürgschaft?

Bei einer Mietbürgschaft steht der Bürge dafür ein, dass Verpflichtungen aus dem Mietverhältnis, etwa offene Mieten, erfüllt werden. Sie ist eine verbreitete Sicherheit, etwa wenn der Mieter keine andere Kaution stellen kann.

Die Bürgschaft ist von den gesicherten Ansprüchen abhängig und besteht, solange diese bestehen können.

Welche Punkte sollte sie regeln?

Worauf sollten Sie achten?

Eine Bürgschaft kann finanzielle Folgen haben, da der Bürge im Ernstfall einstehen muss. Prüfen Sie den Umfang und eine mögliche Begrenzung sorgfältig.

Für Mietsicherheiten können Grenzen gelten. Da diese vom Einzelfall abhängen und sich ändern können, ist bei Unsicherheit fachkundiger Rat sinnvoll.

So füllen Sie die Vorlage aus

Häufige Fragen

Wofür haftet der Bürge bei einer Mietbürgschaft?

Der Bürge steht für Verpflichtungen aus dem Mietverhältnis ein, etwa offene Mieten, soweit der Mieter sie nicht erfüllt. Der Umfang ergibt sich aus der Bürgschaft.

Kann die Bürgschaft begrenzt werden?

Ja. Eine betragsmäßige Begrenzung kann vereinbart werden und sollte ausdrücklich festgehalten werden.

Gibt es Grenzen für Mietsicherheiten?

Für Mietsicherheiten können Grenzen gelten. Diese hängen vom Einzelfall ab und sollten geprüft werden.

Inhalt wird regelmäßig überprüft, damit er verständlich und aktuell bleibt.

Dokumentvorschau

S E L B S T S C H U L D N E R I S C H E   M I E T B Ü R G S C H A F T

(Mietsicherheit gemäß § 551 BGB i.V.m. §§ 765 ff. BGB)

 

zwischen

Name/Firma: ________

Anschrift: ________

– nachfolgend „Bürge“ genannt –

und

Name/Firma: ________

Anschrift: ________

– nachfolgend „Bürgschaftsgläubiger“ bzw. „Vermieter“ genannt –

 

Präambel

Der Bürge bietet dem Bürgschaftsgläubiger aus eigenem Antrieb und unaufgefordert die nachstehende Bürgschaft an, um etwaige Bedenken des Vermieters gegen die Bonität des nachfolgend bezeichneten Mieters (Hauptschuldner) auszuräumen und den Abschluss bzw. die Fortführung des Mietverhältnisses zu ermöglichen. Dies vorausgeschickt, vereinbaren die Parteien Folgendes:

 

§ 1 Gesichertes Mietverhältnis

(1) Zwischen dem Hauptschuldner und dem Bürgschaftsgläubiger besteht aufgrund des Mietvertrages vom ________ ein Mietverhältnis über folgendes Mietobjekt:

________

(2) Hauptschuldner (Mieter) ist:

Name: ________

Anschrift: ________

Geburtsdatum: ________

 

§ 2 Gegenstand und Umfang der Bürgschaft

(3) Die Haftung des Bürgen ist der Höhe nach begrenzt auf einen Betrag in Höhe von 1 Monatsnettokaltmiete(n) ohne Betriebskosten, mithin auf einen Höchstbetrag von ________ Euro, in Worten: ________.

(4) Die Parteien stellen klar, dass diese Bürgschaft als Mietsicherheit im Sinne des § 551 BGB dient. Eine etwaige zugleich vereinbarte Barkaution oder sonstige Sicherheitsleistung sowie die Bürgschaft dürfen zusammen den Betrag von drei Monatsnettokaltmieten nicht übersteigen (§ 551 Abs. 1 BGB).

 

§ 3 Einredeverzicht

(1) Der Bürge verzichtet auf die Einrede der Vorausklage gemäß § 771 BGB; er haftet als Selbstschuldner.

(2) Auf die Einreden der Anfechtbarkeit und der Aufrechenbarkeit gemäß § 770 BGB wird verzichtet, soweit es sich nicht um unbestrittene oder rechtskräftig festgestellte Gegenforderungen des Hauptschuldners handelt.

(3) Das Recht zur Hinterlegung wird ausgeschlossen.

 

§ 4 Geltungsdauer und Erlöschen

(1) Die Bürgschaft ist befristet bis zum ________.

(2) Die Bürgschaft erlischt überdies, sobald das Mietverhältnis beendet ist, sämtliche gesicherten Forderungen erfüllt sind und die Bürgschaftsurkunde im Original an den Bürgen zurückgegeben wurde.

(3) Die Verpflichtung des Bürgen erlischt ferner mit Befriedigung des Bürgschaftsgläubigers bis zur Höhe des nach § 2 Abs. 3 vereinbarten Höchstbetrages.

 

§ 5 Schlussbestimmungen

(1) Änderungen und Ergänzungen dieser Bürgschaftserklärung bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses.

(2) Sollte eine Bestimmung dieser Bürgschaft ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.

(3) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

 

Erklärung des Bürgen:

Ich, der Bürge, erkläre, dass ich diese selbstschuldnerische Bürgschaft aus eigenem Entschluss und unaufgefordert übernehme. Ich habe den Inhalt dieser Erklärung sowie die Tragweite des hierin enthaltenen Einredeverzichts zur Kenntnis genommen und verstanden.




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Ort, Datum




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Unterschrift Bürge

Die von Ihnen ausgefüllten Felder werden live in das Dokument eingefügt. Diese Vorlage dient nur als allgemeine Orientierung - keine Rechtsberatung.