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Nebentätigkeitserlaubnis

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Formate
Word und PDF
Umfang
ca. 3 Seiten

Über dieses Dokument

Mit einer Nebentätigkeitserlaubnis erteilt der Arbeitgeber einem Arbeitnehmer die Genehmigung, neben seiner Hauptbeschäftigung einer weiteren Tätigkeit nachzugehen. Sie schafft Klarheit über die zugelassene Nebentätigkeit.

Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer über die Erlaubnis einer Nebentätigkeit neben dem bestehenden Arbeitsverhältnis, mit Wettbewerbsverbot, Verschwiegenheit, Arbeitszeitvorgaben, Mitteilungspflichten und Widerruf. Wählbar: Arbeitgeber als Person oder eingetragenes Unternehmen, Art der Nebentätigkeit (angestellt, selbständig, unentgeltlich) und befristete oder unbefristete Erlaubnis.

Diese Vorlage hilft Ihnen, die Erlaubnis klar zu formulieren. Nachfolgend erklären wir, wofür sie dient, worauf zu achten ist und wie Sie das Dokument ausfüllen und herunterladen.

Wozu dient die Erlaubnis?

Wenn der Arbeitsvertrag eine Genehmigung von Nebentätigkeiten vorsieht, dokumentiert die Erlaubnis, dass der Arbeitgeber der konkreten Nebentätigkeit zustimmt. So besteht für beide Seiten Klarheit.

Die Erlaubnis kann an Bedingungen geknüpft werden, etwa an einen bestimmten Umfang oder den Ausschluss von Konkurrenztätigkeiten.

Welche Angaben gehören hinein?

  • die Bezeichnung der Parteien,
  • die Beschreibung der genehmigten Nebentätigkeit,
  • den Umfang und gegebenenfalls die zeitliche Lage,
  • etwaige Bedingungen oder Vorbehalte,
  • Ort, Datum und Unterschrift.

Worauf sollten Sie achten?

Beschreiben Sie die genehmigte Nebentätigkeit so genau, dass deutlich ist, worauf sich die Erlaubnis bezieht. Bedenken Sie, ob ein Widerrufsvorbehalt sinnvoll ist.

Eine Nebentätigkeit darf die Hauptbeschäftigung nicht beeinträchtigen. Da die Grenzen vom Einzelfall abhängen, ist bei Unsicherheit fachkundiger Rat hilfreich.

So füllen Sie die Vorlage aus

  • Tragen Sie die Beteiligten und die genehmigte Tätigkeit ein.
  • Prüfen Sie die Vorschau.
  • Laden Sie das Dokument als Word- und PDF-Datei herunter.
  • Übergeben Sie die Erlaubnis dem Arbeitnehmer.

Häufige Fragen

Wann ist eine Nebentätigkeitserlaubnis erforderlich?

Das hängt vom Arbeitsvertrag ab. Sieht dieser eine Genehmigung vor, dokumentiert die Erlaubnis die Zustimmung des Arbeitgebers.

Kann die Erlaubnis an Bedingungen geknüpft werden?

Ja. Die Erlaubnis kann etwa an einen bestimmten Umfang geknüpft oder mit einem Widerrufsvorbehalt versehen werden.

Darf der Arbeitgeber jede Nebentätigkeit untersagen?

Ein generelles Verbot ist nicht ohne Weiteres zulässig. Untersagt werden kann eine Nebentätigkeit, wenn berechtigte betriebliche Interessen beeinträchtigt werden.

Inhalt wird regelmäßig überprüft, damit er verständlich und aktuell bleibt.

Dokumentvorschau

NEBENTÄTIGKEITSERLAUBNIS

(Erlaubnis zur Ausübung einer Nebentätigkeit gemäß den arbeitsvertraglichen Vereinbarungen)


zwischen

________

________

- nachfolgend „Arbeitgeber“ genannt -

und

________

________

- nachfolgend „Arbeitnehmer“ genannt -

- gemeinsam nachfolgend die „Parteien“ genannt -


Präambel

Die Parteien verbindet ein Arbeitsvertrag vom ________ (nachfolgend „Arbeitsvertrag“). Der Arbeitnehmer ist auf Grundlage dieses Arbeitsvertrages tätig als:

________

Die durchschnittliche regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit des Arbeitnehmers beträgt ________ Stunden. Hierfür erhält der Arbeitnehmer derzeit ein Bruttomonatsentgelt in Höhe von ________ Euro (in Worten: ________ Euro).

Der Arbeitnehmer beabsichtigt, neben dem bestehenden Arbeitsverhältnis eine Nebentätigkeit auszuüben. Vor diesem Hintergrund vereinbaren die Parteien das Folgende:


§ 1 Gegenstand und Erteilung der Erlaubnis

(1) Der Arbeitgeber erteilt dem Arbeitnehmer hiermit die Erlaubnis, die nachfolgend bezeichnete Nebentätigkeit neben dem bestehenden Arbeitsverhältnis auszuüben:

________

(2) Die Nebentätigkeit wird ausgeübt bei ________.

(3) Der wöchentliche Umfang der Nebentätigkeit beläuft sich auf ________ Stunden pro Woche. Für die Nebentätigkeit erhält der Arbeitnehmer ein Bruttomonatsentgelt in Höhe von ________ Euro (in Worten: ________ Euro).

(4) Die Erlaubnis bezieht sich ausschließlich auf die in Absatz 1 bezeichnete Nebentätigkeit. Jede Änderung oder Erweiterung der Nebentätigkeit bedarf einer erneuten Erlaubnis des Arbeitgebers.


§ 2 Wettbewerbsverbot und Verschwiegenheit

(1) Der Arbeitnehmer darf während des Bestehens des Arbeitsverhältnisses gemäß § 60 HGB (analog) zum Arbeitgeber nicht in Wettbewerb treten, insbesondere weder durch selbständige Tätigkeit noch als Arbeitnehmer eines Dritten. Der Arbeitnehmer versichert, dass er durch die Ausübung der Nebentätigkeit nicht in Wettbewerb zum Arbeitgeber tritt.

(2) Der Arbeitnehmer verpflichtet sich, im Rahmen der Nebentätigkeit keinerlei Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse, Daten, Dokumente oder sonstige vertrauliche Informationen des Arbeitgebers zu verwenden oder Dritten zugänglich zu machen. Die Pflicht zur Wahrung der Vertraulichkeit nach den Bestimmungen des Arbeitsvertrages sowie nach dem Gesetz zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen (GeschGehG) und den Vorschriften der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) bleibt unberührt.


§ 3 Arbeitszeit und arbeitsschutzrechtliche Vorgaben

(1) Der Arbeitnehmer wird die Nebentätigkeit so ausüben, dass die zulässige werktägliche und wöchentliche Höchstarbeitszeit sowie die einzuhaltenden Ruhepausen und Ruhezeiten nach den Vorschriften des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG), insbesondere §§ 3, 4, 5 ArbZG, unter Berücksichtigung beider Beschäftigungen nicht überschritten bzw. eingehalten werden.

(2) Der Arbeitnehmer hat sicherzustellen, dass die ordnungsgemäße und vollständige Erfüllung seiner arbeitsvertraglichen Pflichten gegenüber dem Arbeitgeber durch die Nebentätigkeit jederzeit gewährleistet bleibt.

(3) Die Nebentätigkeit ist so auszuüben, dass der Erholungszweck der Urlaubszeit im Sinne des § 8 Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) nicht beeinträchtigt wird.


§ 4 Anzeige- und Mitteilungspflichten

Sollten sich die Bedingungen der Nebentätigkeit ändern, insbesondere die im Rahmen der Nebentätigkeit zu leistende Arbeitszeit erhöhen, so ist der Arbeitnehmer verpflichtet, dies dem Arbeitgeber unverzüglich (§ 121 Abs. 1 BGB) schriftlich oder in Textform mitzuteilen und vor Aufnahme der geänderten Nebentätigkeit dessen Zustimmung einzuholen.


§ 5 Dauer und Befristung

Die Erlaubnis zur Ausübung der Nebentätigkeit ist bis zum ________ befristet und endet mit Ablauf dieses Tages, ohne dass es einer Kündigung oder eines Widerrufs bedarf.


§ 6 Widerruf


§ 7 Schlussbestimmungen

(1) Änderungen und Ergänzungen dieser Vereinbarung bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung oder Änderung des Schriftformerfordernisses selbst.

(3) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Im Übrigen bleiben die Bestimmungen des Arbeitsvertrages unberührt.




__________________________________________

Ort, Datum




__________________________________________

________

(Arbeitgeber)




__________________________________________

________

(Arbeitnehmer)

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