Erbschaftsvollmacht - Formular Online zum Ausfüllen Pro · DE-law

Gültig in Deutschland · nach lokalem Recht erstellt

Mit einer Erbschaftsvollmacht bevollmaechtigen Erben eine Person, sie bei der Abwicklung des Nachlasses zu vertreten. Das erleichtert es, die notwendigen Schritte zu erledigen, etwa gegenueber Banken, Behoerden oder anderen Beteiligten.

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So funktioniert's

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Diese Vorlage hilft Ihnen, die Vollmacht und ihren Umfang klar festzulegen. Nachfolgend erklaeren wir, wofuer eine Erbschaftsvollmacht dient, worauf zu achten ist und wie Sie das Dokument ausfuellen und herunterladen.

Wozu dient eine Erbschaftsvollmacht?

Eine Erbschaftsvollmacht ermoeglicht es, dass eine Person die Erben bei der Nachlassabwicklung vertritt. Das ist vor allem hilfreich, wenn mehrere Erben beteiligt sind oder einzelne Erben nicht vor Ort handeln koennen.

Die Vollmacht legt fest, welche Handlungen der Bevollmaechtigte vornehmen darf, und schafft so Klarheit gegenueber Dritten.

Welche Punkte sollte die Vollmacht regeln?

Worauf sollten Sie achten?

Legen Sie den Umfang der Vollmacht so fest, dass der Bevollmaechtigte handeln kann, ohne mehr Befugnisse zu erhalten als noetig. Eine zu weite Vollmacht sollte gut ueberlegt sein.

Manche Stellen verlangen besondere Formen oder Nachweise. Pruefen Sie, welche Anforderungen die jeweiligen Beteiligten an die Vollmacht stellen.

So fuellen Sie die Vorlage aus

Haeufige Fragen

Ersetzt die Vollmacht einen Erbnachweis?

Nicht unbedingt. Manche Stellen verlangen zusaetzlich einen Nachweis der Erbenstellung. Pruefen Sie die jeweiligen Anforderungen.

Kann die Vollmacht widerrufen werden?

Ja. Eine Vollmacht kann in der Regel widerrufen werden. Der Widerruf sollte den Beteiligten mitgeteilt werden.

Koennen mehrere Erben gemeinsam bevollmaechtigen?

Ja. Mehrere Erben koennen eine Person gemeinsam bevollmaechtigen, was die Abwicklung des Nachlasses vereinfachen kann.

Inhalt wird regelmaessig ueberprueft, damit er verstaendlich und aktuell bleibt.

Dokumentvorschau

V O L L M A C H T  I N  N A C H L A S S A N G E L E G E N H E I T E N

(Erbschaftsvollmacht)



Der Vollmachtgeber

________

geboren am ________ in ________

wohnhaft: ________

– nachfolgend „Vollmachtgeber“ genannt –


erteilt hiermit


dem Bevollmächtigten

________

geboren am ________ in ________

wohnhaft: ________

– nachfolgend „Bevollmächtigter“ genannt –


die nachstehende Vollmacht im Sinne der §§ 164 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB):


1. Gegenstand der Vollmacht

1.1 Der Bevollmächtigte wird beauftragt und bevollmächtigt, den Vollmachtgeber in allen Angelegenheiten betreffend den Nachlass von

________,

geboren am ________, zuletzt wohnhaft ________, verstorben am ________ (nachfolgend „Erblasser“), umfassend zu vertreten.

1.2 Die Vollmacht erstreckt sich auf sämtliche Rechtshandlungen und Rechtsgeschäfte, die zur Feststellung, Sicherung, Verwaltung, Auseinandersetzung und Abwicklung des Nachlasses erforderlich oder zweckmäßig sind.


2. Umfang der Vertretungsbefugnis

2.1 Der Bevollmächtigte ist insbesondere berechtigt,

a) den Vollmachtgeber gegenüber dem Nachlassgericht (§ 342 FamFG), sonstigen Gerichten, Behörden, Notaren, Banken, Sparkassen, Versicherungen sowie gegenüber sämtlichen sonstigen Dritten zu vertreten;

b) Auskünfte einzuholen und zu erteilen, Akteneinsicht zu nehmen, Anträge zu stellen, zu ändern und zurückzunehmen sowie Erklärungen abzugeben und entgegenzunehmen;

c) die Erteilung eines Erbscheins (§§ 2353 ff. BGB) oder eines Europäischen Nachlasszeugnisses zu beantragen und entgegenzunehmen;

d) über Nachlassgegenstände, Konten, Depots und sonstige Vermögenswerte zu verfügen, Forderungen einzuziehen und Verbindlichkeiten zu erfüllen;

e) im Rahmen einer Erbauseinandersetzung mitzuwirken, Vereinbarungen zu treffen und entsprechende Erklärungen abzugeben;

f) alle in dieser Nachlasssache erforderlichen Erklärungen und Schriftstücke aufzusetzen, zu unterzeichnen und einzureichen.

2.2 Der Bevollmächtigte ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit; er darf demnach Rechtsgeschäfte mit sich selbst oder als Vertreter eines Dritten vornehmen.

2.3 Der Bevollmächtigte ist berechtigt, Untervollmacht zu erteilen, soweit nachstehend nichts Abweichendes bestimmt ist.


3. Ausnahmen von der Vertretungsbefugnis

Von der vorstehenden Vertretungsbefugnis ausgenommen sind folgende Angelegenheiten:

________


4. Innenverhältnis


5. Geltungsdauer und Widerruf

5.1 Die Vollmacht gilt bis zum vollständigen Abschluss der Nachlassangelegenheit, längstens jedoch bis zu ihrem Widerruf.


6. Schlussbestimmungen

6.1 Sollte eine Bestimmung dieser Vollmacht unwirksam sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt.

6.2 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.




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________

Ort, Datum und handschriftliche Unterschrift des Vollmachtgebers



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________

Ort, Datum und handschriftliche Unterschrift des Bevollmächtigten (zur Annahme der Vollmacht)

Die von Ihnen ausgefüllten Felder werden live in das Dokument eingefügt. Diese Vorlage dient nur als allgemeine Orientierung - keine Rechtsberatung.