Über dieses Dokument
Mit einer Ausfallbürgschaft verpflichtet sich der Bürge gegenüber der Bank, für eine Verbindlichkeit einzustehen, wenn der Hauptschuldner ausfällt und die Bank trotz eigener Bemühungen keine Befriedigung erlangt. Sie ist eine besondere Form der Bürgschaft mit nachrangiger Haftung.
Diese Vorlage hilft Ihnen, die gesicherte Forderung und die Bedingungen der Ausfallhaftung festzuhalten. Nachfolgend erklären wir, was eine Ausfallbürgschaft kennzeichnet, worauf zu achten ist und wie Sie das Dokument ausfüllen und herunterladen.
Was ist eine Ausfallbürgschaft?
Bei der Ausfallbürgschaft haftet der Bürge erst, wenn feststeht, dass die Bank beim Hauptschuldner ausgefallen ist. Die Bank muss also zunächst versuchen, ihre Forderung beim Schuldner durchzusetzen.
Damit unterscheidet sich die Ausfallbürgschaft von einer einfachen Bürgschaft, bei der die Haftung früher greifen kann. Die Voraussetzungen des Ausfalls sollten klar vereinbart werden.
Welche Punkte sollte die Bürgschaft regeln?
- die Bezeichnung von Bürge, Bank und Hauptschuldner,
- die genaue Angabe der gesicherten Forderung,
- die Voraussetzungen, unter denen der Ausfall feststeht,
- eine etwaige betragsmäßige Begrenzung,
- Ort, Datum und die Unterschrift des Bürgen.
Worauf sollten Sie achten?
Eine Bürgschaft kann erhebliche finanzielle Folgen haben. Achten Sie genau darauf, wann der Ausfall als eingetreten gilt und in welcher Höhe Sie haften.
Für Bürgschaften gelten besondere Formanforderungen, die vom Einzelfall abhängen können. Bei Unsicherheit ist fachkundiger Rat sinnvoll.
So füllen Sie die Vorlage aus
- Tragen Sie die Beteiligten und die gesicherte Forderung ein.
- Prüfen Sie die Vorschau.
- Laden Sie die Bürgschaftserklärung als Word- und PDF-Datei herunter.
- Unterschreiben Sie das Dokument und übergeben Sie es der Bank.
Häufige Fragen
Wann haftet der Ausfallbürge?
Der Ausfallbürge haftet erst, wenn feststeht, dass die Bank beim Hauptschuldner ausgefallen ist. Die Voraussetzungen des Ausfalls sollten genau vereinbart werden.
Worin liegt der Unterschied zur einfachen Bürgschaft?
Bei der Ausfallbürgschaft ist die Haftung nachrangig: Sie greift erst nach dem feststehenden Ausfall des Hauptschuldners. Bei der einfachen Bürgschaft kann die Haftung früher greifen.
Kann ich meine Haftung begrenzen?
Ja. Eine betragsmäßige Begrenzung kann vereinbart werden. Sie sollte ausdrücklich in der Bürgschaftserklärung festgehalten werden.
Inhalt wird regelmäßig überprüft, damit er verständlich und aktuell bleibt.