Änderungsvertrag Versetzung - Arbeitsrecht - Formular

Für die Verwendung in Deutschland konzipiert

Mit einem Änderungsvertrag zur Versetzung vereinbaren Arbeitgeber und Arbeitnehmer einvernehmlich, dass sich Tätigkeit, Abteilung oder Einsatzort ändern. Anders als bei der Änderungskündigung beruht die Änderung auf der Zustimmung beider Seiten.

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Diese Vorlage hilft Ihnen, die geänderten Bedingungen klar festzuhalten. Nachfolgend erklären wir, wann ein solcher Vertrag sinnvoll ist, welche Inhalte hineingehören und wie Sie das Dokument ausfüllen und herunterladen.

Was ist ein Änderungsvertrag zur Versetzung?

Ein Änderungsvertrag passt einzelne Bedingungen des bestehenden Arbeitsverhältnisses an, ohne dass ein neuer Arbeitsvertrag geschlossen wird. Bei einer Versetzung betrifft das vor allem Tätigkeit und Einsatzort.

Da die Änderung einvernehmlich erfolgt, ist keine Kündigung erforderlich. Der bestehende Vertrag bleibt im Übrigen unverändert wirksam.

Wann ist er sinnvoll?

Welche Inhalte gehören hinein?

Worauf sollten Sie achten?

Halten Sie genau fest, welche Punkte geändert werden und welche bestehen bleiben. So vermeiden Sie spätere Unklarheiten über den Umfang der Versetzung.

Ob eine Versetzung auch ohne Änderungsvertrag möglich wäre, hängt vom Arbeitsvertrag und den Umständen ab. Eine schriftliche Vereinbarung schafft in jedem Fall Klarheit.

So füllen Sie die Vorlage aus

Häufige Fragen

Braucht eine Versetzung immer einen Änderungsvertrag?

Nicht zwingend. In bestimmten Grenzen kann der Arbeitgeber Tätigkeit oder Ort im Rahmen seines Weisungsrechts bestimmen. Ein Änderungsvertrag ist sinnvoll, wenn die Änderung darüber hinausgeht.

Bleiben die übrigen Vertragsbedingungen bestehen?

Ja, sofern nichts anderes vereinbart wird. Der Änderungsvertrag passt nur die genannten Punkte an, der restliche Arbeitsvertrag gilt fort.

Kann ich eine Versetzung ablehnen?

Das hängt davon ab, ob die Versetzung vom Weisungsrecht gedeckt ist. Beruht sie auf einer einvernehmlichen Änderung, bedarf sie Ihrer Zustimmung.

Inhalt wird regelmäßig überprüft, damit er verständlich und aktuell bleibt.

Dokumentvorschau

Änderungsvereinbarung zum Ort der Arbeitsleistung


zwischen

________

Anschrift: ________

vertreten durch ________


- nachfolgend „Arbeitgeber" genannt -


und


________

Anschrift: ________

geboren am ________


- nachfolgend „Arbeitnehmer" genannt -


- Arbeitgeber und Arbeitnehmer nachfolgend gemeinsam „Parteien" genannt -

Die Parteien schließen zur Änderung des zwischen ihnen bestehenden Arbeitsvertrages vom ________ die nachfolgende Änderungsvereinbarung:


Präambel

Zwischen den Parteien besteht ein Arbeitsverhältnis auf der Grundlage des Arbeitsvertrages vom ________, zuletzt geändert durch Vereinbarung vom ________. Die Parteien sind sich einig, den Ort der Arbeitsleistung nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen einvernehmlich zu ändern. Diese Änderungsvereinbarung wird gemäß § 311 Abs. 1 BGB im Wege der Vertragsänderung getroffen; einer Änderungskündigung im Sinne des § 2 KSchG bedarf es nicht.


§ 1 Arbeitsort

1.1. Im ursprünglichen Arbeitsvertrag vom ________ war hinsichtlich des Ortes der Arbeitsleistung Folgendes vereinbart:

________

1.2. In Abänderung der unter Ziffer 1.1 wiedergegebenen Regelung vereinbaren die Parteien einvernehmlich, dass der Arbeitnehmer seine Arbeitsleistung zukünftig an folgendem Ort erbringt:

________

1.3. Die Verpflichtung zur Erbringung der Arbeitsleistung am neuen Arbeitsort gemäß Ziffer 1.2 ist befristet bis zum ________. Mit Ablauf dieser Frist endet die geänderte Regelung, ohne dass es einer gesonderten Erklärung bedarf, und der Arbeitnehmer kehrt an den ursprünglichen Arbeitsort gemäß Ziffer 1.1 zurück.

1.5. Etwaige durch die Tätigkeit am neuen Arbeitsort entstehende Mehraufwendungen, insbesondere Reise- und Fahrtkosten, werden wie folgt geregelt:

________


§ 2 Fortbestand des Arbeitsverhältnisses

2.1. Die übrigen Regelungen des Arbeitsvertrages vom ________ nebst etwaiger späterer Änderungen bleiben von dieser Änderungsvereinbarung unberührt und gelten in vollem Umfang fort.

2.2. Der ursprüngliche Beginn des Arbeitsverhältnisses bleibt insbesondere für die Berechnung der Betriebszugehörigkeit, der Kündigungsfristen sowie sämtlicher von der Dauer der Beschäftigung abhängiger Ansprüche maßgeblich.


§ 3 Inkrafttreten und Schlussbestimmungen

3.1. Diese Änderungsvereinbarung tritt am ________ in Kraft.

3.2. Änderungen und Ergänzungen dieser Vereinbarung bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Textform, soweit nicht gesetzlich eine strengere Form vorgeschrieben ist. Dies gilt auch für die Aufhebung oder Änderung dieser Klausel selbst. Individuelle Vertragsabreden im Sinne des § 305b BGB haben Vorrang. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.

3.4. Soweit ein Betriebsrat besteht, sind dessen Mitbestimmungs- und Beteiligungsrechte, insbesondere gemäß §§ 99 ff. BetrVG, beachtet worden.

3.5. Diese Vereinbarung wird in zwei gleichlautenden Ausfertigungen erstellt, von denen jede Partei eine erhält.




_______________________________
Ort, Datum




_______________________________

Unterschrift Arbeitgeber




_______________________________

Unterschrift Arbeitnehmer

Die von Ihnen ausgefüllten Felder werden live in das Dokument eingefügt. Diese Vorlage dient nur als allgemeine Orientierung - keine Rechtsberatung.