Erbauseinandersetzungsvertrag - Formular, Mustervorlage

Gültig in Deutschland

Mit einem Erbauseinandersetzungsvertrag teilen mehrere Miterben den Nachlass untereinander auf und beenden damit die Erbengemeinschaft. Der Vertrag legt fest, wer welche Gegenstaende oder Werte erhaelt und wie etwaige Ausgleichszahlungen erfolgen.

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Diese Vorlage hilft Ihnen, die Aufteilung klar festzuhalten. Nachfolgend erklaeren wir, wofuer der Vertrag dient, worauf zu achten ist und wie Sie das Dokument ausfuellen und herunterladen.

Wozu dient der Vertrag?

Nach einem Erbfall bilden mehrere Erben eine Erbengemeinschaft und verwalten den Nachlass gemeinsam. Mit der Erbauseinandersetzung wird der Nachlass aufgeteilt und die Gemeinschaft aufgeloest.

Der Vertrag haelt fest, wie die Aufteilung erfolgt, und schafft so Klarheit unter den Miterben.

Welche Punkte sollte der Vertrag regeln?

Worauf sollten Sie achten?

Erfassen Sie den Nachlass moeglichst vollstaendig, einschliesslich der Verbindlichkeiten. So vermeiden Sie spaetere Streitigkeiten unter den Miterben.

Je nach Art der Nachlassgegenstaende, etwa bei Grundstuecken, koennen besondere Formanforderungen gelten. Bei groesseren Nachlaessen ist fachkundiger Rat sinnvoll.

So fuellen Sie die Vorlage aus

Haeufige Fragen

Muessen alle Miterben zustimmen?

Eine einvernehmliche Auseinandersetzung setzt die Zustimmung aller Miterben voraus. Kommt keine Einigung zustande, koennen andere Wege erforderlich werden.

Was ist bei Grundstuecken im Nachlass zu beachten?

Gehoeren Grundstuecke zum Nachlass, koennen besondere Formanforderungen gelten. In solchen Faellen ist fachkundige Begleitung sinnvoll.

Wie werden Schulden des Nachlasses behandelt?

Nachlassverbindlichkeiten sollten in die Auseinandersetzung einbezogen und klar geregelt werden, damit keine offenen Fragen bleiben.

Inhalt wird regelmaessig ueberprueft, damit er verstaendlich und aktuell bleibt.

Dokumentvorschau

Erbauseinandersetzungsvertrag

über den Nachlass von ________

Präambel

________, geboren am ________ in ________, ist am ________ verstorben. Als rechtmäßige Erben wurden folgende Personen eingesetzt:

________, wohnhaft in ________, zu einem Erbteil von ________ %

- im Folgenden Erbe 1 genannt.

________, wohnhaft in ________, zu einem Erbteil von ________ %

- im Folgenden Erbe 2 genannt.

Zum Zweck der Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft werden die nachfolgenden Vereinbarungen getroffen:

§ 1 Nachlassverzeichnis

Die Erben sind sich einig, dass sich der Nachlass zum Zeitpunkt des Erbfalls folgendermaßen zusammensetzte:

(1) Aktiva

Der Verstorbene verfügte über folgende Aktiva:

a. Bewegliches Vermögen

Der Verstorbene war Eigentümer von:

- Bargeld in Höhe von ________ €.

- Wertgegenständen im Wert von ________ €.

b. Forderungen

Der Verstorbene war Gläubiger nachstehender Forderungen gegenüber Dritten aus:

- Girokontovertrag bei der ________ unter der Kontonummer ________, BLZ ________, das zum Todeszeitpunkt einen Kontostand in Höhe von ________ € aufwies.

(2) Passiva

Der Nachlass ist mit folgenden Passiva belastet:

- Beerdigungskosten (Beisetzung, Grabmal, Trauerfeier, Grabpflege) in Höhe von ________ €.

(3) Nachlassvermögen insgesamt

Der Aktivnachlass in Höhe von ________ € abzüglich des Passivnachlasses in Höhe von ________ € ergibt ein Gesamtvermögen in Höhe von ________ €.

§ 2 Auseinandersetzungsvereinbarung

Die Erben heben die Erbengemeinschaft auf und setzen sie folgendermaßen auseinander:

Aufgrund dieser Auseinandersetzungsvereinbarung vereinbaren die Erben folgende Übertragungen:

- Erbe 1 erhält ________.

- Erbe 2 erhält ________.

§ 3 Übergabe und Verrechnungsdatum

Die Erben vereinbaren, dass die Auseinandersetzung zum ________ erfolgt. Sie verpflichten sich, die notwendigen Erklärungen abzugeben, sowie Erklärungen von Dritten - soweit ihre Mitwirkung trotz der nachstehend erteilten Vollmacht noch erforderlich ist - einzuholen. Die Besitzübergabe der einzelnen Nachlassgegenstände gilt mit diesem Datum als erfolgt.

Als Verrechnungstag wird der ________ festgelegt. Ab diesem Zeitpunkt haben die jeweiligen Erben etwaige öffentliche Lasten oder sonstige Abgaben selbst zu tragen.

§ 4 Verzichtserklärung

§ 5 Vollmacht

________ wird hiermit bevollmächtigt, alle Erklärungen, die zur Abwicklung dieser Vereinbarung erforderlich sind, auch mit Wirkung für die anderen Miterben abzugeben. Dies gilt insbesondere für die Auflösung von Bankkonten und Verträgen. Die bevollmächtigte Person ist ferner berechtigt, Forderungen für die Erbengemeinschaft einzuziehen und Zahlungen mit befreiender Wirkung anzunehmen.

§ 6 Schlussbestimmungen

________, den ________


...........................
________


...........................
________

Die von Ihnen ausgefüllten Felder werden live in das Dokument eingefügt. Diese Vorlage dient nur als allgemeine Orientierung - keine Rechtsberatung.