Einspruch/Widerspruch gegen eine Kündigung - Formular

Gültig in Deutschland

Mit einem Widerspruch gegen eine Kuendigung bringen Sie gegenueber dem Arbeitgeber zum Ausdruck, dass Sie die ausgesprochene Kuendigung nicht hinnehmen. Das Schreiben dokumentiert Ihre Haltung und kann ein erster Schritt sein, bevor weitere Schritte geprueft werden.

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So funktioniert's

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Diese Vorlage hilft Ihnen, den Widerspruch sachlich zu formulieren. Nachfolgend erklaeren wir, worauf bei einer Kuendigung besonders zu achten ist, was hineingehoert und wie Sie das Dokument ausfuellen und herunterladen.

Wozu dient der Widerspruch?

Mit dem Widerspruch machen Sie deutlich, dass Sie die Kuendigung fuer unwirksam oder unberechtigt halten. Das Schreiben haelt Ihre Position fest und signalisiert, dass Sie das Arbeitsverhaeltnis nicht ohne Weiteres beenden lassen wollen.

Der Widerspruch ersetzt nicht die Schritte, die fuer eine gerichtliche Ueberpruefung der Kuendigung erforderlich sein koennen, und etwaige Fristen dafuer.

Worauf ist bei einer Kuendigung besonders zu achten?

Fuer die gerichtliche Ueberpruefung einer Kuendigung gelten in der Regel kurze Fristen. Diese sind unbedingt zu beachten, da sonst die Kuendigung als wirksam gelten kann.

Pruefen Sie daher umgehend, welche Fristen in Ihrem Fall gelten. Bei Zweifeln an der Wirksamkeit der Kuendigung ist fachkundiger Rat dringend zu empfehlen.

Was sollte der Widerspruch enthalten?

So fuellen Sie die Vorlage aus

Haeufige Fragen

Reicht der Widerspruch gegen die Kuendigung aus?

Der Widerspruch haelt Ihre Position fest, ersetzt aber nicht die Schritte fuer eine gerichtliche Ueberpruefung. Dafuer gelten in der Regel kurze Fristen.

Welche Frist muss ich beachten?

Fuer die gerichtliche Ueberpruefung einer Kuendigung gelten meist kurze Fristen. Pruefen Sie diese umgehend und holen Sie bei Bedarf fachkundigen Rat ein.

Muss ich den Widerspruch begruenden?

Eine Begruendung ist nicht zwingend. Wichtiger ist, dass Sie rechtzeitig handeln und etwaige Fristen wahren.

Inhalt wird regelmaessig ueberprueft, damit er verstaendlich und aktuell bleibt.

Dokumentvorschau

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Einspruch gegen die Kündigung vom ________

Sehr geehrte Damen und Herren,


am ________ habe ich Ihr Kündigungsschreiben erhalten. Hiermit lege ich gegen diese Kündigung fristgerecht Einspruch ein und widerspreche der Beendigung meines Arbeitsverhältnisses. Die ausgesprochene Kündigung halte ich aus den nachfolgend dargelegten Gründen für unwirksam.

Zur Begründung des Einspruchs:

Gemäß § 102 Abs. 2 BetrVG muss der Betriebsrat vor jeder Kündigung ordnungsgemäß gehört werden. In dem Kündigungsschreiben findet sich jedoch kein ausreichender Hinweis für eine derartige Anhörung. Aus diesem Grund kann und muss ich annehmen, dass der Betriebsrat, entgegen der gesetzlichen Regelung, nicht angehört wurde. Die Kündigung ist daher unwirksam.

Gemäß § 15 Abs. 3 TzBfG kann ein befristetes Arbeitsverhältnis weder vom Arbeitnehmer noch Arbeitgeber gekündigt werden. Bei meinem Arbeitsverhältnis handelt es sich um ein befristetes. Die Kündigung ist aus diesem Grund unwirksam.

Für den Fall, dass Sie eine zweite, formal korrekte Kündigung erklären, behalte ich mir vor, gerichtliche Schritte einzuleiten.

Abschließend möchte ich Sie darüber informieren, dass ich rein vorsorglich bereits eine Kündigungsschutzklage erheben werde.


Mit freundlichen Grüßen




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Die von Ihnen ausgefüllten Felder werden live in das Dokument eingefügt. Diese Vorlage dient nur als allgemeine Orientierung - keine Rechtsberatung.