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Einspruch/Widerspruch gegen eine Kündigung - Formular

Letzte Version
Formate
Word und PDF
Umfang
ca. 2 Seiten

Über dieses Dokument

Mit einem Widerspruch gegen eine Kündigung bringen Sie gegenüber dem Arbeitgeber zum Ausdruck, dass Sie die ausgesprochene Kündigung nicht hinnehmen. Das Schreiben dokumentiert Ihre Haltung und kann ein erster Schritt sein, bevor weitere Schritte geprüft werden.

Diese Vorlage hilft Ihnen, den Widerspruch sachlich zu formulieren. Nachfolgend erklären wir, worauf bei einer Kündigung besonders zu achten ist, was hineingehört und wie Sie das Dokument ausfüllen und herunterladen.

Wozu dient der Widerspruch?

Mit dem Widerspruch machen Sie deutlich, dass Sie die Kündigung für unwirksam oder unberechtigt halten. Das Schreiben hält Ihre Position fest und signalisiert, dass Sie das Arbeitsverhältnis nicht ohne Weiteres beenden lassen wollen.

Der Widerspruch ersetzt nicht die Schritte, die für eine gerichtliche Überprüfung der Kündigung erforderlich sein können, und etwaige Fristen dafür.

Worauf ist bei einer Kündigung besonders zu achten?

Für die gerichtliche Überprüfung einer Kündigung gelten in der Regel kurze Fristen. Diese sind unbedingt zu beachten, da sonst die Kündigung als wirksam gelten kann.

Prüfen Sie daher umgehend, welche Fristen in Ihrem Fall gelten. Bei Zweifeln an der Wirksamkeit der Kündigung ist fachkundiger Rat dringend zu empfehlen.

Was sollte der Widerspruch enthalten?

  • Ihre Angaben und die des Arbeitgebers,
  • den Bezug auf die erhaltene Kündigung mit Datum,
  • die Erklärung, dass Sie der Kündigung widersprechen,
  • auf Wunsch eine kurze Begründung,
  • Ort, Datum und Unterschrift.

So füllen Sie die Vorlage aus

  • Tragen Sie Ihre Daten und den Bezug auf die Kündigung ein.
  • Prüfen Sie die Vorschau.
  • Laden Sie das Schreiben als Word- und PDF-Datei herunter.
  • Senden Sie den Widerspruch nachweisbar und beachten Sie etwaige Fristen.

Häufige Fragen

Reicht der Widerspruch gegen die Kündigung aus?

Der Widerspruch hält Ihre Position fest, ersetzt aber nicht die Schritte für eine gerichtliche Überprüfung. Dafür gelten in der Regel kurze Fristen.

Welche Frist muss ich beachten?

Für die gerichtliche Überprüfung einer Kündigung gelten meist kurze Fristen. Prüfen Sie diese umgehend und holen Sie bei Bedarf fachkundigen Rat ein.

Muss ich den Widerspruch begründen?

Eine Begründung ist nicht zwingend. Wichtiger ist, dass Sie rechtzeitig handeln und etwaige Fristen wahren.

Inhalt wird regelmäßig überprüft, damit er verständlich und aktuell bleibt.

Dokumentvorschau

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________, den ________



Einspruch gegen die Kündigung vom ________
Arbeitsverhältnis – Personalnummer/Aktenzeichen: ________

Sehr geehrte Damen und Herren,


1. mit Schreiben vom ________, welches mir am ________ zugegangen ist, haben Sie das zwischen uns bestehende Arbeitsverhältnis, das am ________ begann, gekündigt. Hiermit lege ich gegen diese Kündigung fristgerecht Einspruch ein und widerspreche der Beendigung meines Arbeitsverhältnisses. Die ausgesprochene Kündigung halte ich aus den nachfolgend dargelegten Gründen für rechtsunwirksam.

2. Begründung des Einspruchs

Die Kündigung ist aus den nachstehend – soweit einschlägig – aufgeführten Gründen unwirksam:

2.2 Verstoß gegen das Schriftformerfordernis (§ 623, § 126 Abs. 1 BGB). Nach § 623 BGB bedarf die Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch Kündigung zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform; die elektronische Form ist ausgeschlossen. Gemäß § 126 Abs. 1 BGB muss die Urkunde eigenhändig durch Namensunterschrift des Ausstellers unterzeichnet sein. Da eine ordnungsgemäße eigenhändige Unterschrift fehlt, ist die Kündigung gemäß § 125 Satz 1 BGB nichtig.

2.3 Ausschluss der ordentlichen Kündigung bei Befristung (§ 15 Abs. 3 TzBfG). Mein Arbeitsverhältnis ist befristet abgeschlossen. Ein befristetes Arbeitsverhältnis unterliegt nach § 15 Abs. 3 TzBfG der ordentlichen Kündigung nur, wenn dies einzelvertraglich oder im anwendbaren Tarifvertrag vereinbart ist. Eine solche Vereinbarung besteht nicht, sodass die ordentliche Kündigung unwirksam ist.

2.5 Fehlende soziale Rechtfertigung (§ 1 KSchG). Soweit das Kündigungsschutzgesetz auf das Arbeitsverhältnis Anwendung findet, ist die Kündigung mangels personen-, verhaltens- oder betriebsbedingter Gründe im Sinne des § 1 Abs. 2 KSchG sozial ungerechtfertigt und damit unwirksam.

3. Geltendmachung der Unwirksamkeit

Ich fordere Sie hiermit auf, die Kündigung schriftlich zurückzunehmen und mir die unveränderte Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses zu den bisherigen Bedingungen zu bestätigen. Zugleich biete ich Ihnen meine Arbeitsleistung ausdrücklich weiterhin an.

4. Rechtliche Schritte / Klagefrist

Vorsorglich weise ich darauf hin, dass ich die Unwirksamkeit der Kündigung innerhalb der dreiwöchigen Klagefrist des § 4 Satz 1 KSchG durch Erhebung einer Kündigungsschutzklage geltend machen werde, um meine Rechte zu wahren. Für den Fall, dass Sie eine erneute, formal ordnungsgemäße Kündigung aussprechen, behalte ich mir die Einleitung weiterer gerichtlicher Schritte ausdrücklich vor.

Ich bitte um schriftliche Rückäußerung bis zum ________.


Mit freundlichen Grüßen




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Die von Ihnen ausgefüllten Felder werden live in das Dokument eingefügt. Diese Vorlage dient nur als allgemeine Orientierung - keine Rechtsberatung.