Antrag auf einen Erbschein - Formular, Mustervorlage Pro · DE-law

Gültig in Deutschland · nach lokalem Recht erstellt

Mit einem Antrag auf einen Erbschein beantragen Sie beim Nachlassgericht ein Zeugnis ueber Ihre Stellung als Erbe. Der Erbschein weist nach aussen aus, wer Erbe geworden ist und in welchem Umfang, und wird haeufig gegenueber Banken, Behoerden oder dem Grundbuchamt benoetigt.

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Diese Vorlage hilft Ihnen, die noetigen Angaben fuer den Antrag zusammenzustellen. Nachfolgend erklaeren wir, wofuer ein Erbschein dient, worauf zu achten ist und wie Sie das Dokument ausfuellen und herunterladen.

Was ist ein Erbschein?

Der Erbschein ist ein amtliches Zeugnis, das die Erbenstellung und den Umfang des Erbrechts ausweist. Er erleichtert es den Erben, ueber den Nachlass zu verfuegen und sich gegenueber Dritten als berechtigt auszuweisen.

Ob ein Erbschein erforderlich ist, haengt vom Einzelfall ab. In manchen Faellen genuegt ein notarielles Testament oder eine andere Urkunde.

Wann wird ein Erbschein benoetigt?

Welche Angaben gehoeren in den Antrag?

Worauf sollten Sie achten?

Fuer den Antrag sind in der Regel weitere Unterlagen erforderlich, etwa Personenstandsurkunden oder ein Testament. Stellen Sie diese zusammen, bevor Sie den Antrag einreichen.

Haeufig ist im Rahmen des Antrags eine eidesstattliche Versicherung abzugeben. Da die Anforderungen vom Einzelfall abhaengen und sich aendern koennen, ist fachkundiger Rat oft hilfreich.

So fuellen Sie die Vorlage aus

Haeufige Fragen

Brauche ich immer einen Erbschein?

Nicht in jedem Fall. Liegt etwa ein notarielles Testament vor, kann ein Erbschein verzichtbar sein. Ob er benoetigt wird, haengt davon ab, was Dritte als Nachweis verlangen.

Wer kann einen Erbschein beantragen?

Den Erbschein kann beantragen, wer ein berechtigtes Interesse als Erbe geltend macht. Bei mehreren Erben sind die jeweiligen Anteile anzugeben.

Welche Unterlagen sind erforderlich?

Haeufig werden Personenstandsurkunden, ein etwaiges Testament und weitere Nachweise benoetigt. Die genauen Anforderungen erfahren Sie beim Nachlassgericht.

Inhalt wird regelmaessig ueberprueft, damit er verstaendlich und aktuell bleibt.

Dokumentvorschau

________
________
– nachfolgend „Antragsteller" –


An das
Amtsgericht ________
– Nachlassgericht –
________


________, den ________

Antrag auf Erteilung eines Erbscheins gemäß §§ 2353 ff. BGB i.V.m. § 352 FamFG nach dem verstorbenen ________


Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit beantrage ich, der Antragsteller, die Erteilung eines Alleinerbscheins gemäß § 2353 BGB für den Nachlass des am ________ in ________ verstorbenen Herrn/Frau ________, geboren am ________, Staatsangehörigkeit ________, zuletzt wohnhaft in ________ (nachfolgend „Erblasser").

Zur Begründung des Antrags trage ich im Einzelnen wie folgt vor:


1. Erbfall und Nachweise

1.1. Der Erblasser ist am ________ verstorben. Die Sterbeurkunde des Standesamtes ________ ist diesem Antrag als Anlage beigefügt.

1.2. Die Erbfolge bestimmt sich nach der letztwilligen Verfügung des Erblassers (Testament) vom ________, welche beim Amtsgericht ________ eröffnet wurde (Aktenzeichen: ________).


2. Erbeinsetzung und Erbanteil

2.1. Der Antragsteller ist durch die vorgenannte letztwillige Verfügung als Alleinerbe eingesetzt.

2.2. Der Antragsteller ist mithin alleiniger Erbe des gesamten Nachlasses zu einem Anteil von 1/1.


3. Vorverstorbene Personen und Erbverzicht

3.1. Folgende Personen, die nach gesetzlicher Erbfolge (§§ 1924 ff. BGB) vorrangig oder gleichrangig zur Erbschaft berufen gewesen wären, sind vorverstorben und bleiben daher bei der Erbfolge unberücksichtigt:

________

3.3. Nach Kenntnis des Antragstellers hat der Erblasser keine weiteren letztwilligen Verfügungen hinterlassen, die der vorstehend dargestellten Erbfolge entgegenstehen.

3.4. Ein Rechtsstreit über das Erbrecht ist weder anhängig noch beabsichtigt.


4. Nachlasswert

4.1. Der Wert des Nachlasses wird auf insgesamt ________ Euro beziffert.

4.2. Zum Nachlass gehört ferner Grundvermögen mit einem Gesamtwert von ________ Euro. Es handelt sich um folgende Grundstücke:

________

4.3. Dem Antragsteller ist bekannt, dass mit der Stellung dieses Antrags die Erbschaft im Sinne des § 1943 BGB als angenommen gilt.


5. Eidesstattliche Versicherung (§ 352 Abs. 3 FamFG, § 2356 Abs. 2 BGB)

5.1. Ich versichere an Eides statt, dass mir nichts bekannt ist, was der Richtigkeit meiner vorstehenden Angaben entgegensteht.


6. Antrag

Ich beantrage daher, mir den vorbezeichneten Erbschein zu erteilen und auszuhändigen.



Mit freundlichen Grüßen



________, den ________




________

(Unterschrift des Antragstellers)

Die von Ihnen ausgefüllten Felder werden live in das Dokument eingefügt. Diese Vorlage dient nur als allgemeine Orientierung - keine Rechtsberatung.