EIGENHÄNDIGES TESTAMENT
Hinweis: Ein eigenhändiges Testament muss von Anfang bis Ende handschriftlich niedergeschrieben, mit dem Datum der Errichtung (Tag, Monat, Jahr) versehen und unterschrieben werden (Art. 505 ZGB); die Angabe des Errichtungsortes ist zulässig, aber nicht erforderlich. Die testierende Person muss urteilsfähig und mindestens 18 Jahre alt sein. Nicht benötigte Textteile sind beim Abschreiben wegzulassen.
Personalien
Vorname und Familienname: ________
Geburtsdatum: ________
Heimatort (bei Schweizer Bürgerrecht): ________
Staatsangehörigkeit: ________
Wohnadresse: ________
Wohnsitzkanton: ________
Zivilstand: ________
1. Letztwillige Verfügung
Ich errichte dieses Testament im Vollbesitz meiner Urteilsfähigkeit und aus freiem Willen als meine letztwillige Verfügung.
2. Widerruf früherer Verfügungen
Hiermit widerrufe ich alle bisherigen letztwilligen Verfügungen vollumfänglich. Bestehende Erbverträge bleiben vorbehalten.
3. Nachlassumfang
Diese Verfügung erfasst mein gesamtes Vermögen im Zeitpunkt des Todes, unter Vorbehalt einer vorangehenden güterrechtlichen Auseinandersetzung.
4. Erbeinsetzung
Zu meinen Erben setze ich die nachstehend genannten Personen mit den folgenden Quoten ein; Ziffer 5 geht dieser Erbeinsetzung vor.
Erste eingesetzte Person, vollständiger Name: ________
Geburtsdatum: ________
Adresse: ________
Erbquote (Bruchteil des Nachlasses): ________
Weitere eingesetzte Person (fakultativ)
Zweite eingesetzte Person, vollständiger Name: ________
Geburtsdatum: ________
Adresse: ________
Erbquote (Bruchteil des Nachlasses): ________
Nicht zugewiesene Anteile fallen an die gesetzlichen Erben.
5. Pflichtteilsrecht
Die gesetzlichen Pflichtteile meiner Nachkommen sowie meines Ehegatten bzw. eingetragenen Partners sind einzuhalten, soweit im Zeitpunkt meines Todes ein Pflichtteilsanspruch besteht. Sollten meine Verfügungen einen Pflichtteil verletzen, sind die Zuwendungen im erforderlichen Umfang herabzusetzen.
6. Ersatzerbschaft
Fällt eine eingesetzte Person vor dem Erbfall weg, namentlich durch Vorversterben, Ausschlagung oder Erbunwürdigkeit, treten ihre Nachkommen an deren Stelle, soweit nachstehend kein Ersatzerbe bestimmt ist. Mangels Nachkommen wächst der Erbanteil den übrigen eingesetzten Erben verhältnismässig an. Für die erstgenannte Person bestimme ich folgenden Ersatzerben, der ihren Nachkommen vorgeht:
Vollständiger Name der Ersatzperson: ________
Geburtsdatum der Ersatzperson: ________
Adresse der Ersatzperson: ________
7. Vermächtnis
Als Vermächtnis wende ich der nachstehenden Person den bezeichneten Vermögenswert zu; ein Miterbe erhält die Zuwendung als Vorausvermächtnis:
Vollständiger Name: ________
Geburtsdatum: ________
Adresse: ________
Geldvermächtnis, Währung: ________
Geldvermächtnis, Betrag: ________
Sachvermächtnis, genaue Bezeichnung des Gegenstandes oder Rechts: ________
8. Zuwendung an eine Organisation
Hinweis: Bei Zuwendungen an gemeinnützige Organisationen empfiehlt sich die Prüfung der genauen Firmenbezeichnung und einer kantonalen Erbschaftssteuerbefreiung.
Der folgenden Institution vermache ich den nachstehenden Geldbetrag. Im Fall einer vorzeitigen Fusion geht der Anspruch auf die Rechtsnachfolgerin über.
Name gemäss Statuten: ________
Rechtsform: ________
Sitz: ________
Adresse: ________
UID oder Registernummer: ________
Währung: ________
Betrag: ________
9. Teilungsvorschrift
Im Rahmen der Teilung ist der folgende Gegenstand der erstgenannten Person auf Rechnung ihres Erbteils zum Verkehrswert zuzuweisen. Ein allfälliger Mehrwert ist den Miterben auszugleichen.
Begünstigte Person: ________
Genaue Bezeichnung des Gegenstandes: ________
Bei Grundstücken, Adresse: ________
Bei Grundstücken, Grundbuchkreis und Grundstücknummer: ________
10. Ausgleichung
Für lebzeitige Zuwendungen an meine gesetzlichen Erben gelten die gesetzlichen Bestimmungen über die Ausgleichung. Abweichend davon ordne ich Folgendes an (fakultativ, z. B. Befreiung oder zusätzliche Ausgleichung bestimmter Zuwendungen): ________
11. Willensvollstreckung
Hinweis: Die Ernennung eines Willensvollstreckers ist freiwillig. Als Willensvollstrecker können handlungsfähige Privatpersonen oder juristische Personen eingesetzt werden.
Mit der Vollstreckung dieses Testaments und der Nachlassabwicklung betraue ich die nachstehend bezeichnete Person. Fällt diese weg, so tritt die Ersatzperson an ihre Stelle. Der Willensvollstrecker hat Anspruch auf Auslagenersatz sowie eine angemessene Vergütung.
Vollständiger Name: ________
Geburtsdatum: ________
Adresse: ________
Ersatzperson, vollständiger Name: ________
Geburtsdatum der Ersatzperson: ________
Adresse der Ersatzperson: ________
12. Nachlassverbindlichkeiten und Steuern
13. Digitaler Nachlass
14. Aufbewahrung
Dieses Dokument übergebe ich zur sorgfältigen Verwahrung an folgende Stelle oder Person:
Vorgesehene Hinterlegungsstelle oder verwahrende Person (fakultativ): ________
Adresse: ________
15. Schlussbestimmung
Für die Auslegung aller in diesem Testament getroffenen Bestimmungen ist mein wahrer Wille massgebend, wie er sich aus dem Gesamtzusammenhang ergibt.
Hinweis: Die folgende Rechtswahl ist nur möglich bei ausländischer Staatsangehörigkeit oder bei Wohnsitz im Ausland und ist sonst wegzulassen.
Rechtswahl (fakultativ): Ich unterstelle meinen Nachlass dem Recht des folgenden Staates, dessen Staatsangehörigkeit ich besitze: ________
Ort, Datum und Unterschrift
Ort: ________
Datum (Tag, Monat, Jahr): ________
Vorname und Familienname: ________
Eigenhändige Unterschrift: ________
Die von Ihnen ausgefüllten Felder werden live in das Dokument eingefügt. Diese Vorlage dient nur als allgemeine Orientierung - keine Rechtsberatung.